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Über mich und meinen beruflichen Werdegang

Ich bin inzwischen 73 Jahre alt und ein engagierter Unternehmer Leib und Seele Unternehmer, in zweiter Ehe verheiratet, habe drei Söhne (52, 30 und 28 Jahre alt) und drei Enkelkinder und bin u.a. - ohne Mitglied einer politischen Partei zu sein - an politischen und wirtschaftspolitischen Themen interessiert sowie sportlich noch ziemlich aktiv (bis 30 Fußball, heute Tennis, E-Bike fahren, Skifahren, Fitness und Wellness).

Geboren wurde ich am 20. Dezember 1944 in Stockhausen, Gemeinde Herbstein bei Lauterbach (Oberhessen). Bereits zwei Monate später - also kurz vor Kriegsende - fiel mein Vater im 2. Weltkrieg auf dem Rückzug in Polen mit nur 23 Jahren.

Als Einzelkind wuchs ich wohl behütet innerhalb einer typischen Arbeiterfamilie auf, da meine Mutter - etwa zwei Jahre nach Kriegsende - wieder geheiratet hat.

Ich besuchte zunächst die Volksschule (heutige Grundschule) in Stockhausen sowie nach unserem Umzug jene in Mühltal (Nieder-Ramstadt) bei Darmstadt bis zum erfolgreichen Abschluss der 8. Klasse.

Zum 01.04.1959 - also bereits mit dem 14. Lebensjahr - begann ich als relativ guter Schüler, der durchaus das Potenzial für die Realschule bzw. fürs Gymnasium gehabt hätte,Gezielt eine praktische Ausbildung als Werkzeugmacher, die ich nach dreieinhalb Jahren erfolgreich abschloss.

Diese Entscheidung habe ich bis heute nicht bereut, zumal unter anderem Disziplin, Präzision, Kreativität und organisatorische Fähigkeiten wesentliche Bestandteile dieser facettenreichen Ausbildung waren.

Im Juni 1967 legte ich vorzeitig die Meisterprüfung ab, für die ich - als jahrgangsbester - eine besondere Auszeichnung erhielt. Die damalige "Grande Dame" der FDP, Frau Dr. Hildegard Hamm-Brücher, hielt die Ehrung in Darmstadt ab und forderte schon seinerzeit, dass erfolgreichen Absolventen einer Meisterprüfung der - zumindest fachbezogene - Zugang zur Fachhochschule bzw. Universität ermöglicht werden sollte. Die Politik hat für die Realisierung dieses außerordentlich sinnvollen Schritts bekanntlich etwa 40 Jahre benötigt!

Unmittelbar nach meiner Meisterprüfung habe ich mich am Abendgymnasium in Darmstadt angemeldet und dort - nach dreieinhalb Jahren - die Allgemeine Hochschulreife erworben, wobei ich - bis zur Abiturprüfung - in Vollzeit als Assistent bzw. Stellvertreter der Geschäftsleitung eines weltweit führenden Herstellers von Hydraulikkomponenten bereits in verantwortlicher Position tätig war.

Danach habe ich an der Technische Hochschule Darmstadt (die heutige TU-Darmstadt) Wirtschaftsingenieurwesen bis zum abgeschlossenen Vordiplom studiert und wechselte danach direkt nach Frankfurt an die Johann Wolfgang-Goethe-Universität, um dort Volks- und Betriebswirtschaft - mit Abschluss zum Diplom-Kaufmann - zu studieren.

Trotz erfüllter Voraussetzungen wurde mir der Abschluss als Diplom-Volkswirt unter Hinweis auf die damals bestehende Prüfungsordnung verweigert, obwohl ich für meine Diplomarbeit ein volkswirtschaftliches Thema gewählt hatte (ich hätte die Abschlussprüfung formal sechs Monate später nochmals ablegen müssen).

Als Facharbeiter, Werkzeugmacher-Meister und verantwortlicher Manager hatte ich bis zum Studienbeginn bereits zwölf ereignisreiche Berufsjahre durchlebt und entsprechende Erfahrungen gesammelt, die mir innerhalb meines Studiums zu Gute gekommen sind.

Bereits zu Beginn meines Studiums gründete ich ein Ingenieurbüro für die Entwicklung und den Bau von Sondermaschinen, da ich unsere junge Familie zu versorgen hatte.

Nach erfolgreichem Abschluss meines Studiums wechselte ich ins Management eines führenden deutschen Herstellers für Anstrichwerkstoffe, entwickelte dort u.a. ein komplexes Farbmischsystem für die dezentrale Konfektionierung von Farben, Lacken und Putzen und führte diese innovative Systemtechnik erfolgreich im Markt ein.

Bereits zuvor sowie auch innerhalb dieser Tätigkeit trugen einige Erfindungen meinem Namen, für die ich unter anderem auch Patentschutz erhielt.

Obwohl ich gute Aussichten bzw konkrete Zusagen hatte, innerhalb eines absehbaren Zeitraums in die Geschäftsleitungsebene aufzurücken, machte ich mich 1985 mit einem absolut neuen Geschäftsmodell (Entwicklung, Herstellung und Vertrieb industrieller Farbmisch-Computer-Systeme vornehmlich für den "car refinish Bereich") selbstständig selbstständig und leitete dieses international ausgerichtete Unternehmen bis Mitte 2012, wobei wir insgesamt etwa 15.000 Systeme in rund 60 Ländern platzieren konnten.

Des weiteren entwickelten und bauten wir neuartige, industrielle Großdosieranlagen zur Herstellung farbiger Anstrichwerkstoffe

Parallel hierzu war ich auch als Unternehmensberater - insbesondere für technische Innovationen sowie für strategische Planung - für verschiedene Unternehmen tätig.

Im Jahr 1992 errichtete ich eine Gewerbeimmobilie (siehe www.htc-services.de), die von mir ab Anfang 2000 als rechtlich selbstständige Einheit geführt- und bis heute persönlich betreut wird. Insoweit blicke ich inzwischen auf rund 59 interessante- und facettenreiche Berufsjahre zurück.

Im Zeitraum 2000 bis 2012 war ich für das RKW (Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e.V.) ehrenamtlich im Beirat Betriebswirtschaft tätig und arbeitete in dieser Funktion,- zusammen mit meinen Beiratskolleginnen und Kollegen - dem BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie) zu.

Ohne Mitglied einer politischen Partei zu sein, engagiere ich mich mit schriftlichen Beiträgen und Kommentaren (auch via Facebook), Vorträgen und Diskussionsbeiträgen aus Sorge um unser Land und unsere Zukunft sowie um die unserer Kinder und Enkelkinder.

Hierbei steht für mich u.a. die Frage im Vordergrund, welche Strukturen- und Rahmenbedingungen die Politik vornehmlich schaffen- und bereitstellen muss, um unseren derzeitigen, relativ hohen Wohlstand innerhalb einer der führenden Wirtschaftsnationen angesichts der sich zunehmend verschärfenden, globalen Wettbewerbssituation, aufrechterhalten zu können.

Einige meine politischen Beiträge und Kommentare (sowie auch interessante fremde) sind auf meiner Homepage unter www.kh-kroemmelbein.de  (Blog) zu finden.

Gerne nehme ich hierzu und allgemein Ihre/Eure Kommentare und Anregungen entgegen.

Klaus Horst Krömmelbein                                                                                   im November 2018

  

  

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